Im vergangenen Jahr haben wir in Österreich eine wichtige Entscheidung getroffen: Unsere Lions-Weiterbildungen sollen nicht mehr nur distriktweise stattfinden, sondern österreichweit geöffnet werden. Niederschwellig, erreichbar und anstrengungsarm – damit möglichst viele Clubfunktionär:innen profitieren können.
Im November war es nun so weit: Wir haben unser erstes österreichweites Online-Seminar für Präsident:innen, Sekretär:innen und Schatzmeister:innen durchgeführt – und knapp 100 Teilnehmer:innen aus dem ganzen Land waren dabei.
Das Format war einfach und effektiv:
Ein gemeinsamer Einstieg, drei Breakout-Sessions für die spezifischen Rollen, und ein kurzer Austausch zum Abschluss. Kein Reiseaufwand, keine Hürden – einfach ein Abend, an dem man sich dazuschaltet, zuhört, mitdiskutiert und das Wichtigste mitnimmt.
Die Rückmeldungen waren eindeutig:
Führungskompetenz kann man auch vom Wohnzimmer aus stärken.
Professionalisierung muss nicht kompliziert sein.
Weiterbildung darf leicht zugänglich und praxisnah sein.
Gerade im Ehrenamt ist Zeit ein knappes Gut. Wenn wir es schaffen, Lions-Leadership so zu vermitteln, dass es ohne große Organisation teilbar ist, entsteht genau das, was wir brauchen: Mehr Klarheit, mehr Motivation, mehr Wirkung.

Im Jänner setzen wir das Format fort – diesmal mit einem erweiterten Präsenzblock in Wels, bei dem wir das Gelernte vertiefen und Raum für Austausch schaffen.
Für mich bestätigt dieses Projekt eines ganz klar:
Gute Führung beginnt nicht am Podium, sondern dort, wo Menschen bereit sind dazuzulernen – egal ob im Seminarraum oder zuhause vor dem Bildschirm. Und Österreich hat gezeigt, dass wir genau dafür bereit sind.



